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Corona-Pandemie: Wichtige Informationen zum Geschäftsbetrieb

Info Button(Stand: 16.03.2020)

Liebe Haus & Grund Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

wir befinden uns auf Grund des sich weiter ausbreitenden Corona-Virus in einer außergewöhnlichen Situation, die uns zu Ihrem Schutz und dem unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter veranlasst, den Geschäftsbetrieb bis auf weiteres zu modifizieren. Wir möchten durch das nachfolgende Maßnahmenpaket sicherstellen, dass Ihnen unsere Beratungs- und Serviceleistungen auch in dieser Krise bestmöglich zur Verfügung stehen. Wir bitten Sie ab sofort folgendes zu beachten:

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Corona-Pandemie: Was Vermieter wissen müssen

?!(Stand: 26.03.2020)

Der Bundestag hat am 25. März 2020 ein gesetzliches Maßnahmenpaket, durch das die wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen der Corona-Krise abgemildert werden sollen, beschlossen. Die Auswirkungen für Vermieter erfahren Sie hier: ...weiterlesen

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Geschäftsführerin Apollonia Erhard: Senioren- und Pflege-WG’s im Wohneigentum

2020_Erhard_2Mit den demografischen Veränderungen unserer Gesellschaft verändern sich auch die Wohnformen im Alter. Wohngemeinschaften in unterschiedlichsten Ausprägungen gewinnen an Bedeutung. In der Eigentümergemeinschaft muss im Einzelfall bewertet werden, ob die Nutzung zu Wohnzwecken im Vordergrund steht.

Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg hat sich jüngst mit einer Senioren-WG befasst, welche in einer Eigentumswohnung untergebracht ist und dort durch einen ambulanten Pflegedienst unterstützt wird. Mit Urteil vom 05. April 2019 (73 C 64/18) stellte das Gericht klar: In diesem Fall liegt eine Wohnnutzung vor. Dies ist nur dann nicht mehr gegeben, wenn die Nutzung der Wohnung einen kommerziellen Pflegeheimcharakter hat.

In dem strittigen Fall hatte eine Wohnungseigentümerin ihre Sieben-Raum-Wohnung an eine Senioren-WG vermietet. Die Bewohner wurden durch einen ständig anwesenden Pflegedienst unterstützt. Nach Bedarf half dieser ihnen bei der Körperhygiene, der Reinigung der Räume, dem Einkauf und der Zubereitung von drei Mahlzeiten am Tag. Ein Büro oder sonstige Verwaltungsräume des Pflegedienstes befanden sich nicht in der Wohnung. Für medizinische Leistungen wurden externe Dienste genutzt.

Die übrigen Wohnungseigentümer sahen dennoch die Nutzung der Wohnung als Betrieb eines kommerziellen Altenheims an; die Eigentümergemeinschaft klagte auf Unterlassung der Nutzung als Senioren-WG.

Das Gericht entschied gegen die Klägerin. Ihr stehe kein Anspruch auf Unterlassung der Nutzung als Senioren-WG zu. Das Gericht verglich den vorhandenen Pflegedienst mit Dienstpersonal, das zur Bequemlichkeit der Bewohner angestellt wird. Eine solche Anstellung stehe einer Wohnnutzung nicht entgegen. Sie liege dann nicht mehr vor, wenn nicht das Wohnen, sondern die medizinische und pflegerische Betreuung dominieren würden.

Die Nutzung einer Wohnung zum Betrieb eines Intensiv-Pflegedienstes mit bis zu vier Patienten hingegen geht über eine reine Wohnnutzung hinaus. Das hat das Amtsgericht Köln mit Urteil vom 31. Juli 2012 (202 C 1/12) entschieden. In einem solchen Fall können die Wohnungseigentümer daher die Vermietung zu diesem Zweck untersagen.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die mit der Intensiv-Pflege einhergehenden häufigen An- und Abfahren von Krankenwagen, sowie der erhöhte Liefer- und Publikumsverkehr die übrigen restlichen Eigentümer erheblich beeinträchtigt und über reine Wohnnutzung hinausgeht. Im zu verhandelnden Fall hatte sich der Eigentümer einer Wohnung mit einer Anfechtungsklage gegen einen Eigentümerbeschluss gewandt, der ihm die Vermietung der Wohnung an einen Intensivpflegedienst untersagt. Der Beschluss entspricht ordnungsgemäßer Verwaltung, so das Urteil.

Quelle: Haus & Grund Deutschland

Vorsitzender Thilo Koch: Wir von Haus & Grund sind für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet

Koch2Was sind die Immobilientrends in 2020? Die Preise für Wohnimmobilien werden auch weiter steigen. Besonders in den großen Metropolen wie München oder Berlin müssen Käufer dann bis zu 28 Prozent mehr investieren. Auch in nachgefragten Städten wie Heidelberg ist mit einer weiteren Preissteigerung zu rechnen. Wer den Erwerb einer Immobilie erwägt, kann nur dann mit einer Stagnation bei den Preisen rechnen, wenn es zu einer echten Zinswende kommen sollte.


Die Zukunft gehört der Stadt. Weltweit schreitet die Urbanisierung voran und in Europa erwarten wir eine Reurbanisierungswelle, insbesondere in Universitätsstädten wie Heidelberg. Globalisierung und weltweite digitale Vernetzung erzeugen nicht primär Dezentralisierung und Regionalisierung, sondern führen auch zu einer weiteren Verdichtung urbaner Gebiete. In den nächsten Jahren werden die klassischen Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten, zwischen Beruf und Freizeit, öffentlich und privat, Familien- und Freundeskreis weiter verschwimmen. Das zunehmende Bedürfnis neue Konzepte für eine funktionale Integration und Konvergenz unterschiedlicher Lebensbereiche und die steigende Notwendigkeit, flexibel, mobil und permanent erreichbar zu sein, verstärken diesen Trend ebenso wie die Möglichkeiten, die durch moderne Technik, Internet und digitale Vernetzung entstehen. Innovativer Wohnungsbau und zukunftsweisendes Immobilienmanagement werden daher auch neue Konzepte entwickeln, die eine funktionale Integration und Konvergenz unterschiedlicher Lebensbereiche zulassen: Wohnen und Arbeiten, Arbeiten und Konsum, Kinder- und Altenbetreuung am Wohn- und Arbeitsort, Privat- und Geschäftsleben – all das wird künftig (wieder) stärker ineinandergreifen.

Der demografische Wandel ist eine weitere Herausforderung, die es anzunehmen gilt. Neben dem statistischen Alterungsprozess gibt es auch eine zweite, positive und chancenreiche Seite des demografischen Wandel. Das Alter wird von Menschen völlig neu definiert: Das subjektive empfundene Alter sinkt. Mit der Einstellung gegenüber dem Alter wandelt sich auch der Lebensstil älterer Menschen, ihr Konsumverhalten und ihre weiteren Lebensziele. „Downaging“ wird zum neuen Lebensgefühl der Generation 50plus. Die Jahre zwischen 60 und 70 gelten als das neue „mittlere“ Alter. 70-jährige fühlen sich im Schnitt 15 Jahre jünger. Der Lebensstil selbst über 80-jähriger wird sich grundlegend von dem früherer Generationen unterscheiden. Die Alten von morgen werden wesentlich fitter, vitaler und gesünder sein. Denn die Anzahl der Lebensjahre, die Menschen in Gesundheit verbringen, wächst. Die Lebenserwartung steigt nicht, weil sich der Alterungsprozess verlangsamt und verlängert, sondern weil er immer später im Leben einsetzt.

Das lässt sich doch alles gut hören - wir können ganz positiv in die Zukunft blicken. Wir von Haus & Grund sind für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet und freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit!

Ihr
Thilo Koch, Vorsitzender

Müllgebührenranking: Heidelberg auf Platz 33

Studie zu Müllgebühren zeigt hohe Unterschiede

Kommunen können spürbar zu niedrigeren Wohnkosten beitragen

Die Kosten für die Müllabfuhr müssen nicht hoch sein, sind es aber in vielen deutschen Städten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Haus & Grund Deutschland.

Die preisgünstigsten Städte sind:

1.   Flensburg
2.   Nürnberg
3.   Magdeburg

Die teuersten Städte sind:

98.   Bergisch-Gladbach
99.   Moers
100. Leverkusen

In der Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag von Haus & Grund Deutschland erstellt hat, werden die Kosten der Müllabfuhr für eine vierköpfige Familie unter Berücksichtigung des Abholrhythmus und des Serviceumfangs miteinander verglichen. „In Flensburg zahlt unsere Familie für einen 14-tägigen Vollservice 130,20 Euro. In Leverkusen zahlt sie für einen 14-tägigen Teilservice 562,16 Euro. Das sind über 430 Euro jedes Jahr mehr – bei einem geringeren Service“, berichtet Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke. Die Gründe für diese Differenzen müssten offengelegt werden. Er betonte, dass mit der Studie keine Stadt an den Pranger gestellt werden solle: „Wir wollen für Transparenz sorgen und die Städte und Gemeinden motivieren, ihre Dienstleistungen für die Bürger günstiger, flexibler und transparenter anzubieten. Damit könnten sie einen erheblichen Beitrag zur Verringerung der Wohnkosten leisten“, unterstrich Warnecke.

                                                            Download Müllranking

Mietpreisbremse: In Baden-Württemberg jetzt unwirksam

Die von der Landesregierung Baden-Württemberg am 29.09.2015 erlassene Mietpreisbegrenzungsverordnung Baden-Württemberg ist mangels ordnungsgemäßer Begründung formell rechtswidrig und deshalb nichtig. Alle Einzelheiten finden Sie hier zum Download:

                                  Mietpreisbremse in Baden-Württemberg jetzt unwirksam

Mietrechtsänderung zum 01.01.2019 in Kraft getreten

Die Mietrechtsänderung ist zum 01.01.2019 in Kraft getreten. Unter anderem können Vermieter weniger Modernisierungskosten auf Mieter umlegen und Mieter können Verstöße gegen die Mietpreisbremse einfacher rügen. Alle Einzelheiten finden Sie hier zum Download:

                                                Mietrechtsänderung zum 01.01.2019

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