Haus & Grund Heidelberg
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AKtuelles aus Heidelberg

und der Region

Zwischennutzungsagentur Heidelberg – TEAM Z

TEAM Z ist die von der Stadt Heidelberg beauftragte Zwischennutzungsagentur in Heidelberg. Ziel
des TEAM Z ist es, leere Räume in Heidelberg mit Zwischennutzungen zu lebendigen Orten und
Wirkstätten für die Kultur- und Kreativwirtschaft umzugestalten.

Als Zwischennutzung werden zeitlich befristete Übergangsnutzungen von leerstehenden Gewerbe-
/Büro- oder Ladenflächen bezeichnet. Zwischennutzungen dienen als Instrument zur Aktivierung von
brachliegenden Flächen. Zwischennutzungen im Rahmen von kurzfristigen künstlerischen Projekten,
temporären Pop-up-Stores in der Übergangsphase von einem Mieter zum nächsten oder auch
mittelfristigen Nutzungen durch Kreativunternehmen unterstützen nicht nur die prosperierende
Kultur- und Kreativwirtschaft, sondern auch die Entwicklung von Quartieren und Stadtteilen und sind
für Immobilienbesitzer eine gute Möglichkeit, die Attraktivität von Leerständen zu steigern.
Bei vielen Interessierten fehlt es oft an Wissen, ob eine temporäre Nutzung umsetzbar ist. TEAM Z ist
Ansprechpartner für alle an Zwischennutzungen potentiell beteiligten Partner*innen: Akteur*innen
aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, Immobilieneigentümer*innen, Unternehmen und auch
Privatpersonen mit freien Flächen.

„Wir wollen Zwischennutzungen unkompliziert ermöglichen, fachlich begleiten und mehr bezahlbare
Arbeits- und Produktionsräume für Kreative und Künstler in unserer Stadt schaffen, um sie auch
langfristig hier zu halten“
, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. „Durch die kreative
Belebung leerstehender Räume profitieren nicht nur Kreativschaffende, sondern auch Eigentümer
von Immobilien, die dadurch nachteilige Leerstände überbrücken können und die Stadtgesellschaft,
die neue Dienstleistungen, urbane Formate und künstlerische Trends für sich entdecken kann“
, so
Würzner.

Wenn eine Zwischennutzung Ihrer Immobilie in Frage kommt, kontaktieren Sie das TEAM Z unter
und vereinbaren einen Besichtigungstermin.

Deutlicher Anstieg der Grundstückspreise in Heidelberg

Gutachterausschuss Heidelberg hat die neuen Bodenrichtwerte 2017 vorgelegt


Heidelberg ist und bleibt ein beliebter und damit auch teurer Wohnort. Das zeigen die aktuellen Bodenrichtwerte 2017, die der Gutachterausschuss bei der Stadt Heidelberg vorgelegt hat. Als Datenbasis für die neuen 169 Bodenrichtwerte dienten alle in den Jahren 2015/2016 abgeschlossenen Kaufverträge von Heidelberger Grundstücken. In diesem Zeitraum gab es in Heidelberg insgesamt circa 3.100 Grundstücksverkäufe mit einem Umsatzvolumen von circa 1,65 Milliarden Euro.

Die Bodenwerte für Wohnbauflächen (92 Richtwertzonen) stiegen gegenüber dem letzten Erhebungszeitraum 2013/2014 im Gesamtdurchschnitt um circa 19 Prozent. Nicht nur in den guten und sehr guten Lagen, wie zum Beispiel in Neuenheim, Handschuhsheim, Altstadt und Weststadt, mussten die Richtwerte deutlich um circa 21 Prozent angehoben werden, sondern auch in den mittleren und befriedigenden Lagen, wie zum Beispiel in Kirchheim, Rohrbach und Pfaffengrund, waren Richtwerterhöhungen von circa 18 Prozent notwendig. Erstmals seit vielen Jahren stiegen auch die Richtwerte in den einfachen Lagen, wie zum Beispiel Hasenleiser, Boxberg und Emmertsgrund, deutlich um circa 20 Prozent. Die Lageklassifizierung der Wohnbauflächen erfolgt rein kaufpreisorientiert, das heißt aufgrund gezahlter Preise. Sie ist dem aktuellen Grundstücksmarktbericht zu entnehmen.

Für die Bodenrichtwerte 2017 ergeben sich für Wohnbauflächen folgende Durchschnittspreise pro Quadratmeter Grund und Boden, bezogen auf eine Geschossflächenzahl (GFZ) von 0,8:

Sehr gute Lagen: 1.574 Euro
Gute Lagen: 868 Euro
Mittlere Lagen: 547 Euro
Befriedigende Lagen: 464 Euro
Einfache Lagen: 306 Euro

Etwas Besonderes – aber typisch für Heidelberg – ist die außergewöhnlich große Bandbreite der Bodenrichtwerte für Wohnbauland von 190 Euro bis 2.900 Euro pro Quadratmeter.

Heidelberg gehört aber auch zu den attraktiven Einkaufsstädten in Deutschland. Ladenmieten von bis zu 120 Euro pro Quadratmeter und die daraus resultierenden sehr hohen Immobilienpreise in den Richtwertzonen der Hauptstraße, führten in diesen Zonen zu dem derzeit größten Anstieg der Richtwerte um circa 29 Prozent.

Auch die lange Zeit nahezu gleichbleibenden Bodenpreise für Gewerbeimmobilien (18 Richtwertzonen) sind in den letzten beiden Jahren deutlich gestiegen. Die Bodenrichtwerte werden deshalb im Schnitt um acht Prozent angehoben.

Dagegen steigen die Bodenwerte für landwirtschaftliche Flächen, die in Heidelberg schon immer relativ hoch waren, nur leicht um circa fünf Prozent.

Die allgemeine Entwicklung hat sich auch im Eigentumswohnungsmarkt deutlich gezeigt, wo es teils zu erheblichen Preisanstiegen gekommen ist. Für 2016 ergaben sich für wiederverkaufte Eigentumswohnungen folgende Durchschnittspreise pro Quadratmeter Wohnflächen:

Sehr gute Lagen: 4.565 Euro
Gute Lagen: 3.662 Euro
Mittlere Lagen: 2.576 Euro
Befriedigende Lagen: 2.127 Euro
Einfache Lagen: 1.588 Euro

Die Entwicklung der Bahnstadt und der Konversionsflächen tragen, bei der nach wie vor großen Immobiliennachfrage, zu einem weiterhin stabilen Grundstücksmarkt bei.

Bodenrichtwerte als Übersicht zum Download

Bodenrichtwertkarte

Quelle: Stadt Heidelberg

Streitfall:

Nachfolgend die Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung zum Streitfall "Alter Kohlhof" zum Download:

Artikel Rhein-Neckar-Zeitung vom 10.01.2017
Artikel Rhein-Neckar-Zeitung vom 07.11.2016

Bodenrichtwerte 2015 veröffentlicht

Grundstückspreise in Heidelberg moderat gestiegen

010Am 06.05.2015 hat der Gutachterausschuss der Stadt Heidelberg die aktuellen Bodenrichtwerte 2015 veröffentlicht.

Heidelberg ist und bleibt einer der gefragtesten und damit auch teuersten Wohnorte in Deutschland. Das zeigen die aktuellen Bodenrichtwerte 2015, die der Gutachterausschuss bei der Stadt Heidelberg vorgelegt hat ...

» Pressemitteilung der Stadt Heidelberg

Grundsteuer in der Region

GrundsteuerDie Hebesätze für Grundsteuer legt jede Stadt und Gemeinde selbst fest.

Mit einem interessanten Thema hat sich die Rhein-Neckar-Zeitung befasst: Die Grundsteuer in der Region Heidelberg - wo ist es am günstigsten, wo am teuersten?

» Artikel Rhein-Neckar-Zeitung vom 27.08.2014

Heidelberger Grundstücksmarktbericht 2014 vorgestellt

Große Bandbreite bei Quadratmeterpreisen

010 Die Heidelberger Immobilienpreise zeigten in den guten und teuren Lagen hohe Steigerungsraten, in den günstigen mittleren und einfachen Lagen nur moderate Preissteigerungen.

Dies belegt der Grundstücksmarktbericht 2014 des Gutachterausschusses Heidelberg, den der Vorsitzende Vincent Rexroth am 01.07.2014 dem Ersten Bürgermeister und Baudezernenten Bernd Stadel übergab.

» Pressemitteilung des Gutachterausschusses vom 01.07.2014
» Artikel Rhein-Neckar-Zeitung vom 08.07.2014

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